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Satzfahne
nennt man den Druck des unkorrigierten Satzes ohne Berücksichtigung der entgültigen Seitenaufteilung.
Satzspiegel
nennt man die mit druckenden Elementen bedeckte Fläche einer Seite mit Ausnahme der Seitenzahl. Die Verteilung gilt in der Regel für das ganz Druckwerk.
Scanner
ist Hardware, die dazu dient, Bildvorlagen optisch abzutasten und das
reflektierte Licht in elektronische Informationen zu übersetzen. Man
unterscheidet Flachbett-Scanner, bei denen die Vorlage glatt auf eine
Glasplatte gelegt wird, Rollen-Scanner, bei denen sie zwischen zwei
Andruckwalzen hindurchgeführt wird, Hand-Scanner, die manuell über die
Vorlage geführt werden und Overhead-Scanner, die über eine liegende
Vorlage hinweggleiten.
Schaugröße
bezeichnet Schriftgrade von mehr als zwölf Punkt, auch "Display-Größe"
genannt, die für Headline-Satz, Anzeigen, Plakate usw. benutzt werden.
Schnittmarken
auch Formatecken oder Passkreuze genannt, sind wichtig für die
Buchbinderei, um die Bögen auf das richtige Format schneiden zu
können.
Schöndruck
Fachbegriff aus dem konventionellen Offsetdruck für den Druck der
Vorderseite eines Druckbogens.
Schriftfamilien
heißen Gruppen formal zusammengehörender Schriften mit demselben Namen,
die in unterschiedliche Garnituren unterteilt sind und gewöhnlich von
einem einzigen Entwerfer stammen.
Schriftlinie
auch "Grundlinie" genannt, heißt die Linie, auf der die Schrift läuft
bzw. steht.
Schusterjunge
ist ein Begriff aus der Setzersprache für die erste Zeile eines neuen
Absatzes, die (eventuell sogar eingezogen) als letzte, einzelne Zeile
einer Kolumne erscheint (vgl. Hurenkind). Dies ist unbedingt zu
vermeiden!
Serifen
heißen die Endstriche der Antiqua-Buchstaben, zum Beispiel als
Abschluss der Grundstriche zur Schriftlinie. Je nach Zeitgeist und Epoche
unterscheiden sich die Serifen stark in ihrer Form und Stärke.
Serifenlose Schriften
nennt man aus der Antiqua entstandene Schriften, oft mit linearem
Strich, die keine Serifen aufweisen.
SGML
(Abk. für engl. standard generalized markup language): Internationaler
Standard (ISO-Norm 8879), der bei Dokumenten hierarchische Auszeichnungen
festlegt. So schreibt das Pentagon beispielsweise SGML für sämtliche
technischen Dokumentationen vor. SGML kennzeichnet Überschriften für
einzelne Kapitel und Absätze definiert also eindeutig die Struktur eines
Dokuments.
Silbentrennung
Moderne DTP- und Textprogramme trennen Wörter nach vorgegebenen
Algorithmen der jeweilig eingestellten Sprache. Alternativ bzw. ergänzend
dazu ist der wahlfreie Trennstrich, der unsichtbar manuell eingegeben wird
und nur wirksam ist, wenn das Wort am Zeilenende an der vorgegebenen
Stelle getrennt werden kann. Dies ist notwendig, weil Trennalgorithmen nie
vollkommen arbeiten können. Beispiel hierfür: "Trenne nie st!" Diese Regel
gilt nicht bei zusammengesetzten Wörtern wie "Verfahrens-technik", die von
fast allen Trennalgorithmen falsch getrennt werden.
Skalieren
bedeutet, die Größe (einer Grafik zum Beispiel) zu verändern.
Spationieren
bewirkt eine Veränderung der Buchstabenzwischenräume (siehe auch
"Unterschneiden"). Werden die Zwischenräume vergrößert, so spricht man von
"Sperren".
SQL
(Abk. für engl. standard query language): Abfragesprache für
relationale Datenbanken, die in Form standardisierter Befehle eine
Datenabfrage über verschiedene Plattformen hinweg ermöglicht.
Standleitung
Permanent bestehende digitale Telefonleitung zwischen zwei
Gegenstellen.
Steg
nannte man einen zusätzlichen Zeilenabstand im Bleisatz.
Subsettings
Die Reduktion von Schriftendateien auf eine begrenzte Zahl von Zeichen,
in der Regel diejenigen, die in einem Dokument vorkommen. Subsetting zählt
neben der Verschlüsselung zu den Verfahren, die vor dem illegalen Kopieren
von Schriften schützen sollen. Acrobat von Adobe verwendet Subsetting bei
PDF und Bitstreams TrueDoc bei PFR.
SWOP
(Abk. für engl. specification for web offset publications):
Amerikanische Standard für die Druckfarben. ƒhnlich wie die Euroskala legt
er die Farbwerte der Prozeßfarben Cyan, Magenta Gelb und Schwarz fest.
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